
Am 11. September 2017 ist unser lieber und geliebter Wladyka Feofan nach langer Krankheit zum Herrn gegangen. Erzbischof Tikhon von Ruza übernahm seine Nachfolge. Er erkannte die Verdienste von Vater Mitrofan an, indem er ihn in die Würde eines Archimandriten erhoben und ihn zum Beichtvater des Klerus der deutschen Diözese ernannt hat. Der neue Wladyka schenkte ihm ein behindertengerechtes Auto, damit er reibungslos zu den Gottesdiensten in die Kirche kommen könnte. Die Gemeindemitglieder selbst brachten und holten ihren Pfarrer und fuhren dabei eine Strecke von 400 Kilometern hin und zurück.

Mit so einer großen Barmherzigkeit Gottes zu uns, dank der dreimal wöchentlichen Dialyse und der Hilfe der engagierten Menschen, konnte Vater Mitrofan nach einer mehrjährigen Pause wieder beginnen, die Gottesdienste zu besuchen, die Beichten zu hören und selbst die heilige Kommunion zu empfangen.

Schließlich besuchte er auch die Tübinger Gemeinde und zelebrierte dort die Göttliche Liturgie mit Vater Dimitrij im Jahr 2018 nach 15-jähriger Kranken-Pause.
Der Inhalt
- Intro
- Vorgeschichte
- Geschichte der Gemeinde
- Anfang: Der Segen von Metropolit Antonij (Blum)
- Deutsch-Byzantinischer Chor TABOR als Ursprung und Grundlage der Gemeinde
- Gründung der orthodoxen Gemeinde Hl. Maria von Ägypten in Tübingen
- Gründung der Filialkapelle der Gemeinde in Wernau
- Gottesdienstpläne der ersten Jahre
- Deutsche Kirchen feiern 1000 Jahre Taufe Russlands. Historische Rolle der Tübinger orthodoxen Gemeinde in der Volksversöhnung. 1988
- Rückkehr ins Schlatterhaus. 1995
- Gründung der Gemeinde hll. Märtyrer Valentin und Pasikratus in Ulm
- Registrierung des Vereines der Tübinger orthodoxen Kirchengemeinde. 2007
- Archimandrit Mitrofan Hauser (1960-2021)
- Priester Paul Sohnle (1942-2008)
- Leben der Gemeinde während der „priesterlosen“ Jahre. 2008-2016
- Nach 15-jähriger Pause zelebriert Vater Mitrofan in Tübingen wieder
- Tod des Pfarrers im Jahr 2021