Tod des Pfarrers im Jahr 2021

Am Tag des Leidens und des Todes von unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus, am Karsamstag den 30. April, wurde unser geliebter Pfarrer und Dekan für Süddeutschland, Archimandrit Mitrofan Hauser, zum Herrn emporgerufen. Die letzten 20 Jahre seines Lebens verbrachte er auf dem Krankenbett, im Rollstuhl und in Krankenhäusern. Dabei hat er die ihm anvertraute Herde weiter betreut und geistlich unterstützt. Trotz Schmerz und Leid strahlte er Lächeln und Freude aus, hatte unendlich viel Mitgefühl mit allen, stärkte sie durch Rat und Tat, legte Fürsprache für Notleidende bei den Behörden ein. Allen Schurken gab er immer eine Chance zur Besserung, duldete eine gewisse Zeit ihre Ungerechtigkeiten, zeigte aber am Schluss auch die Härte — und wies ihnen den Weg zur Tür hinaus. Viele von uns hat er vor dem Unmut und vor der Verdrossenheit bewahrt. Er hat drei Gemeinden gebaut, drei Kirchen, jeden einzelnen Nagel hat er geplant, durchdacht und erworben. Er gewann auch treue Freunde und schuf ihnen eine wahre Heimat auf Erden im fremden Land,

wo es «weder Jude noch Grieche, Beschneidung noch Unbeschnittenheit, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allem Christus» (Kol. 3,11) gibt. Ewiges Gedenken an ihn!

Und allen seinen Gemeinden Wohl auf viele Jahre in der Liebe Christi und der Rettung.


Beerdigung Gottesdienst in der Hl.-Elias-Kirche am Osterwoche 1.05.2021

Wladyka Tikhon sagte bei der Trauerfeier in Stuttgart, dass Vater Mitrofan ein wahrer Hirte war, der seine Seele für die Schafe hingab. Er beschrieb ihn als einen freundlichen, strahlenden Menschen, einen geistigen, tapferen Menschen, der trotz seiner Krankheit, mit einem Lächeln jeden Menschen, der zu ihm kam, begegnete.

«Jeder fand immer Anklang in seiner Seele, und jeder fand einen Platz in seinem reichen und breiten Herzen. Er hat uns ein leuchtendes Bild hinterlassen, das uns an sein heldenhaftes Leben in Christus erinnern wird, dass er in unserer Nähe verbracht hat, indem er seinen Dienst und sein Werk tat. Lasst uns für ihn beten, lasst uns sein Grab besuchen, um unsere Liebe und Treue zu demjenigen zu bezeugen, der uns viele Jahre lang zu der Rettung geführt hat. Und nun hat er uns verlassen und wird für uns ein Fürbitter und Fürsprecher bei Gott sein. Möge der Herr ihn in seinem himmlischen Reich ruhen lassen. Christus ist auferstanden!» — sagte Wladyka.

 

So findet man Gräber von Vater Mitrofan und Vater Paul Sohnle:

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