In gleichem Jahr 1985 setzte Erzbischof Irinej Vater Johannes als zweiten Priester der Christi-Verklärungs-Gemeinde in Baden-Baden ein. Am Ende des Jahres gelang es Vater Johannes und Christophor Pelzer, eine Filialkapelle der Tübinger Gemeinde in Wernau zu gründen. So entstand eine weitere orthodoxe Gemeinde unter dem Patronat vom Hl. Prophet Elias. Diese Kapelle befand sich in den Räumen der Kunsttherapeutischen Werkstatt von Herr Pelzer. Vater Johannes hat am 1. Dezember die feierliche Weihe der neuen orthodoxen Kapelle durchgeführt. Seitdem und bis zum Umzug nach Stuttgart im Jahr 1989 in die Hauskapelle von Nonne Serafima Lehmacher (1929-1998) fanden dort die Gottesdienste für die Stuttgarter Elias-Gemeinde statt. Gleichzeitig fand die Gemeinde warme Obhut in der Serbischen Kirche am Leipziger Platz und dann in der Seitenkapelle der evangelischen Lukaskirche am Lukasplatz.

Seit 1999 hatte die Gemeinde einen eigenen Kirchenraum im Gemeindezentrum am Buchwald (Neue Str. 176) gemietet. Bischof Feofan von Berlin und Deutschland hat am 17.10.1999 die Kirchenweihe durchgeführt. Später ließ die Gemeinde eine richtige Ikonostase durch den Schreiner Herrn Wieland zu bauen. Endlich durfte man sich wie im eigenen Zuhause fühlen, ohne die Notwendigkeit, den Gottesdienstraum bei jedem Gottesdienst auf- und abzubauen. Für Agapen stand die ganze Küche mit Tischen, Stühlen und Geschirr ganz zu Verfügung.

Der Inhalt
- Intro
- Vorgeschichte
- Geschichte der Gemeinde
- Anfang: Der Segen von Metropolit Antonij (Blum)
- Deutsch-Byzantinischer Chor TABOR als Ursprung und Grundlage der Gemeinde
- Gründung der orthodoxen Gemeinde Hl. Maria von Ägypten in Tübingen
- Gründung der Filialkapelle der Gemeinde in Wernau
- Gottesdienstpläne der ersten Jahre
- Deutsche Kirchen feiern 1000 Jahre Taufe Russlands. Historische Rolle der Tübinger orthodoxen Gemeinde in der Volksversöhnung. 1988
- Rückkehr ins Schlatterhaus. 1995
- Gründung der Gemeinde hll. Märtyrer Valentin und Pasikratus in Ulm
- Registrierung des Vereines der Tübinger orthodoxen Kirchengemeinde. 2007
- Archimandrit Mitrofan Hauser (1960 — 2021) Biographie
- Priester Paul Sohnle (1942-2008)
- Leben der Gemeinde während der „priesterlosen“ Jahre. 2008-2016
- Nach 15-jähriger Pause zelebriert Vater Mitrofan in Tübingen wieder
- Tod des Pfarrers im Jahr 2021